6. Mai 2012

"Die hochbegabte Nachtigall ...

 Foto: Orchi

ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder."

Von alters her hat der unscheinbare Vogel die Dichter und Musikanten zum Wettstreit angeregt.

Zwölf Einsendungen gab's zu dem kleinen Nachtigallen-Suchspiel (zu finden hier und hier), bekannte und weniger bekannte; ein Sonderpreis gebürte dabei eigentlich dem Herrn Alipius für seine Morgensternsche Spontaneinlage.

Allen, die mitgemacht haben, herzlichen Dank!

Getroffen hat das Losglück Martin, der übrigens gestern auch einen eigenen Beitrag zum Thema eingestellt hat.

Und da das Thema 'Vogelsang im Gedicht' noch nicht erschöpft ist, gibt's hier im Blog - passend zur NABU-"Stunde der Gartenvögel" - in dieser Woche täglich ein 'ornithologisches' Gedicht und/oder Musikstück.

Den Auftakt macht nachher John Keats mit seiner Ode to a Nightingale.

Kommentare:

Geistbraus hat gesagt…

Ach das ist ja nett. Die Deadline ist zwar schon vorbei, aber die Nachtigallen sind ja zeitlos, darum noch spontan welche hinterher:

Walther von der Vogelweides "Unter der linden" (vielleicht die erste deutschsprachige Nachtigall?), Friedrich Spees Trutz-Nachtigall, Kishons Romeo-und-Julia-Ehekriegs-Epilog "Es war die Lerche", Strawinskys Le Rossignol und mit Sicherheit (bloß hab ich keine Ahnung wo) irgendwo in den Vogelparadiesen Olivier Messiaens, die hier natürlich nicht fehlen dürfen.

Morgenländer hat gesagt…

Lieber Geistbraus,

wir drehen uns ja viel zu sehr um uns selbst; da finde ich es erfrischend, mal einen Blick auf andere Geschöpfe zu werfen; und verblasst nicht noch das schönste Kunstlied gegen den Gesang einer Lerche oder Nachtigall?

Herzliche Grüße
Morgenländer